Schöne, gepflege Zähne sehen nicht nur gut aus, sondern sind auch wichtig für die allgemeine Gesundheit. Dies haben medizinische Studien bewiesen. Die Forschungen der School of Dentistry aus dem neuseeländischen Dunedin haben ergeben, dass Patienten ohne Parodontitis im Durchschnitt bis zu sieben Jahre länger leben als Vergleichspersonen mit Entzündungen im Mund. Klinische Studien an der Universität North Carolina haben gezeigt, dass das Risiko von Herz- und Kreislaufkrankheiten bei Parodontitis-Patienten doppelt bis sechsfach so hoch ist wie bei Menschen mit gesunden Zähnen. Eine längere Entzündung des Zahnfleisches verursacht neben Herz-Kreislaufkrankheiten auch Diabetes. Für Schwangere ...
Mit Beginn dieses Jahres 2008 hat Norwegen den Gebrauch aller Quecksilberverbindungen verboten, einschließlich des Zahnamalgams. Auch andere nordische Länder haben dessen Verwendung stark eingeschränkt. (In Europa werden jährlich ca. 90 Tonnen Quecksilber für die medizinische Verwendung eingesetzt Japan benötigt für den selben Zweck dagegen nur rund 314 kg pro Jahr). Hauptsächlich wirtschaftliche Interessen verhindern wohl bisher, das Amalgam vom Markt genommen wird. Die gesundheitlichen Schädigungen seien nicht ausreichend belegt, so die entsprechenden Experten. SCENIHR-Experten (Wissenschaftlicher Ausschuss "Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken", auf gut Englisch: Scientific Committee on Emerging and Newly ...
Plastikfüllungen in den Zähnen können der Gesundheit schaden und sich in allergischen Reaktionen aller Art zeigen. Plastikplomben schaden Patienten und Ärzten. Zwei Prozent der Zahnärzte reagieren allergisch auf einzelne Inhaltsstoffe der Füllmasse. Das belegt eine Studie der Universität Kopenhagen. Eine andere Untersuchung der schwedischen Universität Lund zeigt, dass bereits 5,8 Prozent der Zahnärzte und 2,3 Prozent der Patienen allergisch auf die Kunststoff-Mischungen reagieren. Presst der Zahnarzt den Kunststoff-Mix in den Zahn, gelangen die Allergie auslösenden Chemikalien in die Raumluft und damit können die Bronchien und Lungen erkranken. Winzige Mengen von Acrylaten dunsten langsam ...
Gemäß einer neuen Studie geht von Amalgam keine Gefährdung aus. Während einer Schwangerschaft ist aber weiter Vorsicht geboten. Die umfangreiche Studie einer deutschen Arbeitsgruppe aus Giftforschern, Zahnmedizinern und Naturheilkundlern belegt, dass nur geringe Mengen an den Körper abgegeben werden. Diese liegen bei Erwachsenen um ein Vielfaches niedriger als der Grenzwert, den die Weltgesundheitsorganisation WHO für das Metall veranschlagt. Amalgam-Füllungen setzen Quecksilber frei, wenn der Zahnarzt sie in das Zahnloch setzt und wenn der Arzt die Füllung wieder entfernt. Weil die Substanz in den Blutkreislauf gelangt, bestand lange die Befürchtung, dass das Quecksilber aus ...