Sa 16 Feb 2008
Entwarnung für Amalgam?
Abgelegt unter News :: ::Gemäß einer neuen Studie geht von Amalgam keine Gefährdung aus. Während einer Schwangerschaft ist aber weiter Vorsicht geboten. Die umfangreiche Studie einer deutschen Arbeitsgruppe aus Giftforschern, Zahnmedizinern und Naturheilkundlern belegt, dass nur geringe Mengen an den Körper abgegeben werden. Diese liegen bei Erwachsenen um ein Vielfaches niedriger als der Grenzwert, den die Weltgesundheitsorganisation WHO für das Metall veranschlagt.
Amalgam-Füllungen setzen Quecksilber frei, wenn der Zahnarzt sie in das Zahnloch setzt und wenn der Arzt die Füllung wieder entfernt. Weil die Substanz in den Blutkreislauf gelangt, bestand lange die Befürchtung, dass das Quecksilber aus den Füllungen für den Menschen gefährlich sein könnte.
Lediglich in der Schwangerschaft ist Vorsicht geboten. Nimmt eine Schwangere mehr Quecksilber auf wirkt sich das schädlich auf die Intelligenz und das Verhalten der Kinder aus. Das haben Studien gezeigt.





Februar 18th, 2008 at 18:27
Die Verwendung von Zahnamalgam ist umstritten, seitdem es vor 200 Jahren zum ersten Mal verwendet wurde. Es gibt viele Studien die “belegen”, dass das Quecksilbergemisch völlig ungefährlich ist. Und es gibt viele Studien und Erfahrungsberichte, die “belegen” wie gefährlich es ist.
Wo liegt die Wahrheit? Niemand wird behaupten, dass Quecksilberdämpfe gesund sind. Quecksilber aus Zahnfüllungen lässt sich aber in der Atemluft und im Urin nachweisen. Doch sind diese geringen Mengen schädlich? Wahrscheinlich werden die allermeisten Menschen keine spürbaren Einschränkungen durch Amalgamfüllungen haben. Manche haben kleine oder größere Probleme, die sie gar nicht bemerken oder deren Ursachen sie nicht finden. Andere reagieren sehr stark und machen dafür die Amalgamfüllungen verantwortlich. In mehreren Ländern ist Amalgam verboten. Ich würde raten, aus Vorsicht einen anderen Füllstoff zu verwenden.
Ein weiteres Problem: Wer stirbt, nimmt seine Zahnfüllungen mit ins Grab oder ins Krematorium. Erhebliche Mengen Quecksilber werden so in die Umwelt freigesetzt.