Gemäß einer neuen Studie geht von Amalgam keine Gefährdung aus. Während einer Schwangerschaft ist aber weiter Vorsicht geboten. Die umfangreiche Studie einer deutschen Arbeitsgruppe aus Giftforschern, Zahnmedizinern und Naturheilkundlern belegt, dass nur geringe Mengen an den Körper abgegeben werden. Diese liegen bei Erwachsenen um ein Vielfaches niedriger als der Grenzwert, den die Weltgesundheitsorganisation WHO für das Metall veranschlagt.

Amalgam-Füllungen setzen Quecksilber frei, wenn der Zahnarzt sie in das Zahnloch setzt und wenn der Arzt die Füllung wieder entfernt. Weil die Substanz in den Blutkreislauf gelangt, bestand lange die Befürchtung, dass das Quecksilber aus den Füllungen für den Menschen gefährlich sein könnte.

Lediglich in der Schwangerschaft ist Vorsicht geboten. Nimmt eine Schwangere mehr Quecksilber auf wirkt sich das schädlich auf die Intelligenz und das Verhalten der Kinder aus. Das haben Studien gezeigt.